Il-Ryun Chung - Changgu/Gongs, wurde 1964 in Frankfurt am Main geboren. Bei Carlo Domeniconi  studierte er von 1985 bis 1989 Gitarre und Komposition. In den darauf folgenden Jahren 1989-1995 vervollkommnete er an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Jolyon Brettingham-Smith seine kompositorische Ausbildung. Eine Begegnung von großer Wichtigkeit war das Kennenlernen des koreanischen  Meistertrommlers Kim Duk-Soo, der ihn mit der Perkussionsmusik Koreas vertraut machte und sein rhythmisches Empfinden entscheidend prägte.  2001 gründete mit Jocelyn Clark das Ensemble " IIIZ+" . Konzertreisen führten IIIZ+ durch die USA, Belgien, Niederlande, Deutschland und Frankreich. Einladungen zu renommierten Festivals wie „Festival de l’imaginaire“ in Paris und 38. Rugissant in Grenoble. 2007 gründete er zusammen mit dem Geiger Matthias Matthias Leupold das „Duo Berlin Strings & Percussion“. 1992 erteilte ihm der Berliner Senat ein Kompositions-stipendium, dem 1993, 1997, 2003 und 2007 vier Kompositionsaufträge folgten. Beim Kompsitionswettbewerb des Berliner Festivals für Gitarre und Kammermusik gewann er 1994 für sein Duo für Flöte und Gitarre „Movement in Circles II” die höchste Auszeichnung. Weltweite Aufführungen durch Orchester und Ensembles u.a. Seoul Philharmonic Orchestra, KBS Orchestra, Contempory Music Ensemble Seoul, Nieuw Ensemble,  Kammerensemble Neue Musik, Modern Art Sextet, Ensemble Phorminx, UnitedBerlin und den Dirigenten und Solisten Stefan Asbury, Rolang Kluttig, Wu Wei u.a.


www.ilryunchung.com

 

Matthias Leupold - Violine, lebt als freischaffender Musiker in Berlin. Er ist Mitglied im Ensemble Oriol und der Kammerakademie Potsdam. Als Tangogeiger feierte er mit dem Tango Real Quartett in Buenos Aires, Montevideo, Istanbul, Lissabon und im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie große Erfolge. Seit seinem Studium an der UdK Berlin setzte er sich intensiv für die zeitgenössische Avantgarde ein. Er wirkte bei zahlreichen Uraufführungen sowohl solistisch als auch im Ensemble Modern Frankfurt, dem Kammerensemble für Neue Musik Berlin und dem Modern Art Sextet mit. 1997 gründete er mit dem Komponisten und Gitarristen Il-Ryun Chung das Duo Berlin Strings für Violine und Gitarre.


 



Chang-Yun Yoo - Viola, geboren 1972 in Seoul, Korea, bekam Chang-Yun Yoo mit fünf Jahren den ersten Klavierunterricht und mit elf Jahren ersten Bratschen- und Gesangsunterricht und gewann nach kurzer Zeit nationalweit zahlreiche Wettbewerbe in Korea. Bereits als Teenager verliess er Korea, um in Europa zu studieren. 2006 absolvierte er schließlich sein Konzertexamen an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Rohde. Seit 2007 ist er freiberuflich als Bratscher bei vielen verschiedenen renommiertem Ensembles wie der Potsdamer Kamme-rakademie, Ensemble Resonanz Hamburg, Modern Art Ensemble Berlin und als festes Mitglied von Work in Progress in Berlin tätig. Er arbeitet auch zunehmend als Komponist von Filmmusik und als Arrangeur.



www.yoochangyun.de

 

Wu Wei - Sheng,  wurde 1970 in China geboren und lebt seit 1995 in Berlin. Nach einem Meisterschülr-Studium auf der chinesischen Mundorgel Sheng am Musikkonservatorium von Shanghai und ersten Erfolgen als Solist des Orchesters für klassische chinesische Musik von Shanghai erhielt er 1995 ein DAAD-Stipendium an der Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin. Seitdem hat er seine musikalische Sprache und seinen musikalischen Horizont auf der mehr als 4000 Jahre alten Sheng wie auch der Lusheng, der Erhu und der Matouqin ständig erweitert. Er gehört in China zur Avantgarde in dem Bemühen, die traditionelle Musik der zeitgenössischen Musik anzunähern.

Als Sheng Solist spielte er mit vielen renommierten Orchestern wie dem Berliner Philharmonischen Orchester unter Kent Nagano, dem Albany New York Symphony unter David Alan Miller; dem Symphoy Orchestra Vlaanderen unter Jonas Alber; den Münchner Symphonikern Streichquartett; dem Kammermusikensemble des Deutsches Symphonie Orchester Berlin; dem Ensemble Musica Viva Dresden; dem Ensemble MUSICA TEMPORALE Dresden; dem Ensemble On Line Wien  usw.

Er ist Mitglieder vom Atlas Ensemble Holland und als Solist arbeitet er regelmäßig mit dem Nieuw Ensemble Amsterdam zusammen. Neben den Preisen für traditionelle chinesische Musik in China gewann er 1996 und 2002 den ersten Preis im Welt-Musikwettbewerb „Musica Vitale“ in Deutschland. 2004 wurde er Preisträger des Deutschen Folkpreises „Global Ruth“.


www.wuweimusic.com

 




Sohyun Sung - Violoncello, stammt aus Seoul, Südkorea. Sie studierte Violoncello an der Seoul National University, absolvierte danach ein künstlerisches Aufbaustudium „mit Auszeichnung“ bei Prof. Christoph Henkel an der Musikhochschule Freiburg und legte an der Musikhochschule Düsseldorf bei Prof. Johannes Goritzki ihr Konzertexamen ab.

An der UdK Berlin erwarb sie ein

weiteres Diplom im Fach Barockcello.

Mit Kammermusikensembles und als Solistin trat Sohyun Sung bei zahlreichen Konzerten in Europa und Asien auf. Sie spielte bei den Düsseldorfer Symphonikern, der Deutschen Kammerakademie Neuss, der Klassischen Philharmonie Bonn und den Münchner Symphonikern.

Sohyun Sung ist Preisträgerin des Chung-Ang-Ilbo-Wettbewerbs und Gewinnerin des Chosun-Ilbo-Wettbewerbs in Korea. Mit ihrem Ensemble U3 (Blockflöte, Barockcello, Cembalo) war sie Preisträgerin des Alice-Samter-Kammermusikwettbewerbs und gewann den 11. Internationalen Alte-Musik-Treff Berlin 2006. Im Sommer des selben Jahres trat das Ensemble beim Alte-Musik-Festival in Utrecht und bei der „Göttinger Reihe Historischer Musik 2006/2007“ auf. U3 gastierte auf Einladung der Sibelius-Akademie in Helsinki und bei dem Alte-Musik-Festival in Kuopio, Finnland, sowie auf Einladung des 7. Internationalen Musikfestivals in Tongyeong in Südkorea mit Auftritten in Tongyeong, Daejeon und Seoul. In Berlin ist U3 regelmäßig Gast der Berliner Konzertreihen „Abendmusik“ im Berliner Dom und „Alte Musik live“ im Musikinstrumenten-Museum sowie bei der renommierten Reihe „Friedenauer Kammerkonzerte“.

 

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Changgu, Gongs 

Daegum         

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Violine

Viola   

Violoncello

Wu Wei

Hong Yoo

Naoko Kikuchi

Il-Ryun Chung

Yoo Hong

Jocelyn  Clark

Matthias Leupold

Chang-Yun Yoo

Sohyun Sung


Naoko Kikuchi (* in Sendai, Japan), Koto, erlernte seit ihrer frühen Kindheit von ihrer Mutter und Großmutter das Kotospielen.

Sie hatte bei Tadao Sawai und Kazue Sawai ,sowie im “Jiuta-Sangen” bei Nobuko Yokota. Seit Ihrem Studium an der Sophia-Universität ist sie Mitglied des “Kazue Sawai Koto Ensemble” und nahm an Welttourneen durch die damalige Sowjetunion, die Ukraine, Österreichm,Frankreich, die Schweiz, Deutschland und die drei baltischen Staaten und Süd America teil.

Sie hat an der NHK (nationale japanische Fernsehgesellschaft) -Schule für traditionelle japanische Instrumente ihren Abschluss gemacht und hat bei mehreren Wettbewerben Preise gewonnen.

2006 und 2008 hatte sie eine Balkan-Tournee durch Rumänien, Bulgarien, Serbien und Montenegro, Bosnia, und Kroatia,wo sie an unterschiedlichen Orten Konzerte gab und nahm Orten Festival teil. Außerdem hat sie 2006 am "4th Asian Performing Arts Festival, Taipei 06" teilgenommen.

Als Solisten Auftritte mit Musikern, Komponisten und Künstlern verschiedener Genres, Teilahme an Erstauffürungen neuer Werke, Entwicklung Verfeinerung und Erweiterund der msikalischen Kenntnisse und Fähigkeiten: Einübung von alten Stücken mit ausgeprägtem Koto-Instrumentalcharakter sowie Aneignung von breitgefächerten in Frankfurt als Stipendiatin des “Japanese Government Overseas Study Program for Artists” und Mitglied der International Ensemble Modern Academie(IEMA). Gegenwärtig Darbietungsaktivitäten und Koto-Unterricht in Frankfurt und Tokio.


www.naokokikuchi.com

 

Hong Yoo - Daegum, stammt aus Korea und lebt in Berlin. Er studierte die koreanische Bambusflöte Daegum (Hofmusik, Sanjo, Shinawi und Volksmusik) an der Seoul National University bei Meistern Ihres Fachs wie Yong-Ho Park, Gyu-il Hwang, Sam-Beom Choi, Jae-Won Lim, Sang-Won Lee.

Seine Konzerttätigkeit beinhaltet sowohl traditionelle Musik als auch neue Musik und wurde er von Festivals wie dem „Je Cheon Festival“, „World Arirang Festiva“l oder dem „31. Jung Suen Arirang Festival“ eingeladen. Konzertreisen als Mitglied des Jeonggaakhoe Ensembles führten ihn unter anderen in die "Queen's Hall" of Royal Library in Kopenhagen, nach Helsinki, Tallin und Berlin, wo er im Korea-Festival 2004 im Podewil auftrat. Auf Einladung des Komponisten Kunsu Shim wirkte er im Jahre 2006 in dessen Werk mit.

Neben zahlreichen CD-Einspielungen wie in der Korean Music Series der Korean Broadcasting Station (KBS) gewann er als mehrere Auszeichungen wie den Spezialpreis des Dong-A-Concours oder den 1. Preis des Jeonju-Festivals.